Eigentlich ist alles vorüber, doch Christoph Saurer hat mit seiner Leidenszeit bei Rapid Wien wohl noch immer nicht abgeschlossen. Ins Innsbruck scheint nun alles besser zu sein, vor allem hat er große Ziele für seine sportliche Zuknft.
Die bisherige Karriere von Saurer ist jedenfalls ein einziges Auf und Ab. In seiner Jugend war er bei der Wiener Austria aktiv und galt damals als eines der größten Talente des Landes. Bis in den Profikader konnte der Wiener sich aber nie hocharbeiten, sodass er sich 2007 zum Wechsel zum LASK hinreißen ließ.
Immerhin konnte er sich in der Stahlstadt schnell entwickeln und wurde zum absoluten Leistungsträger und Publikumsliebling. 2010 folgte dann der Wechsel zu Rapid Wien, doch auch dort konnte sich der offensive Mittelfeldspieler nicht wirklich durchsetzen. Kein Wunder also, dass er der Hauptstadt erneut den Rücken kehrte und von Hütteldorf zu Wacker Innsbruck wechselte. Jetzt hat Saurer sich nach einiger Zeit noch einmal über die Zeit bei Rapid geäußert.
„Bei mir ist alles gut. Der Beginn der Vorbereitung war natürlich wie immer sehr anstrengend, denn in den ersten Wochen stand natürlich die Ausdauer am Programm. Erst danach haben wir endlich einen Ball dazubekommen, da macht es dann schon mehr Spaß. Aber das gehört natürlich alles dazu und ist normal“, so Saurer auf die Frage, wie es aktuell bei Innsbruck läuft.
Offenbar scheint der Mittelfeldspieler sehr zufrieden zu sein, denn vor allem sei seine Lebensqualität seit seinem Wechsel enorm gestiegen. Sportlich soll es nun allerdings noch etwas besser laufen. Zum Ende der Herbstsaison ging es etwas aufwärts, doch insgesamt wurden zu viele Punkte liegen gelassen.
Viele Kritiker munkeln, dass es etwas mit dem Trainerwechsel in Innsbruck zu tun hat, dass es sportlich gesehen langsam besser läuft. Roland Kirchler hat im Trainingsanzug der Innsbrucker offenbar die richtigen Worte zu seinen Schützlingen gesagt. „Ich will niemanden schlecht nachreden, aber ich glaube einfach, dass das Verhältnis zwischen den Spielern und dem Trainer ein bisschen harmonischer geworden ist. Auch das Training hat sich ein wenig geändert, denn es findet viel mehr mit dem Ball statt. Man hat ja dann schon in den Spielen gemerkt, dass wir uns im Ballbesitz einfach mehr zutrauen“, so Saurer auf die Frage, ob er denkt, dass die Innsbrucker wegen dem Trainerwechsel auf dem aufsteigenden Ast sind.